Vorarlberg 2011

Bereits in der zweiten Schulwoche brachen wir um 9:30 Uhr zu unserer Schullandwoche nach Feldkirch auf.

Nach etwa siebenstündiger, entspannter Fahrt mit dem Zug erreichten wir am Abend Feldkirch.
Die Zimmereinteilung wurde zwar im letzten Moment noch über den Haufen geworfen, dennoch entsprach das Hotel unseren Vorstellungen – im positiven Sinn.

Obwohl wir teilweise sechs Personen pro Zimmer waren, gab es genug Platz für alle.
Nach einem wirklich köstlichen Abendessen machten wir zusammen mit einer Führerin eine Runde durch die Altstadt von Feldkirch. Nachdem wir die Anweisungen für den nächsten Tag bekommen hatten, durften wir uns noch in einem Lokal unserer Wahl bis 21:45 zusammensetzen und unterhalten.

Am nächsten Morgen wurden wir mit einem wunderbaren Frühstück überrascht, das gänzlich unsere Erwartungen übertraf.

Reichlich gestärkt brachen wir dann ins Fohramoos auf. Das Fohramoos ist ein sehr großes Hochmoor, wie es seinesgleichen sucht. Leider war es uns aber aufgrund des Wetters nicht möglich durch das Moor zu gehen, sondern konnten es nur vom Rand aus betrachten.

Nachher fuhren wir weiter nach Schwarzenberg, wo wir die Schaukäserei besichtigten.
Am Nachmittag ging es weiter nach Bregenz, wo wir an einer Führung durch das Festspielhaus teilnehmen durften.

Nach der Führung hatten wir noch etwas Zeit, um durch Bregenz zu spazieren.

Auch der zweite Abend verlief ähnlich lustig wie der erste.

Am Dienstag fuhren wir nach Lindau, wo wir eine kulturell interessante Führung durch die Stadt miterleben konnten.

Wir fuhren dann mit dem Bus weiter zum so genannten Affenberg, wo viele Äffchen in einem Waldstück frei leben. Als Besucher kann man die Affen mit Popcorn füttern, welches sie einem aus der Hand fressen.

Die nächste Station war dann die Blumeninsel Mainau. Dort sahen wir vermutlich mehr Blumen, als man sich vorstellen kann. Es schien so, als hätte der Sommer erst richtig begonnen.

Am Mittwoch besichtigten wir die Brauerei Fohrenburg. Angesichts dessen, dass die meisten von uns noch nie vorher eine Brauerei von innen gesehen hatten, war die Führung sehr interessant.

Nach der eigentlichen Besichtigung wurden wir noch zu einem Bier in den Gastgarten eingeladen.

An frühen Nachmittag fuhren wir dann via Seilbahn zum Lünersee, wo sich uns eine wunderschöne Landschaft zeigte. Wir wanderten dann um den See herum und konnten das zauberhafte Panorama genießen.

Am Donnerstag ging es nach Liechtenstein. Dort wurde uns eine Führung durch die hübsche Stadt Vaduz zuteil. Besonders interessant war die Vielzahl an kleinen Kunstwerken auf der Straße, was in Vaduz sogar gesetzlich beim Bau vorgeschrieben wird.

Dann machten wir auch einen Abstecher in die Schweiz, wo wir das mittelalterliche Werdenberg besichtigten.

Danach konnten wir zwischen Klettern in der Illtalschlucht und einer Führung in einem jüdischen Museum wählen.

Am Freitag nahmen wir an einer Führung durch die Inatura teil. Dort wurden uns verschiedene Techniken erklärt, wie der Mensch sich die Natur zu Nutze gemacht hat.

Später wanderten wir in Begleitung von einem Führer bis zur verschütteten Stelle der Rappenlochschlucht.

Nachdem wir am Abend italienisch essen waren, holten wir unser Gepäck aus dem Hotel und traten unsere abenteuerliche Heimreise im Liegewagen an. Das Platzangebot im Abteil war mit sechs Personen auch eher begrenzt. In Kombination mit dem ständigen Geschaukel und der eher zweifelhaft funktionierenden Klimaanlage war die Nacht zwar nicht sehr erholsam, aber dafür eine interessante Erfahrung, an die wir bestimmt noch in einigen Jahren denken werden.

Stephan Reisenberger 7A